Businessplan Arzt CD Version - aktuelle Businesspläne

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Existenzgründung mit einem Businessplan
Verleger und Autor: Senior-Business-Coach Dr. Karsten Wallberg
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Gründungskonzept Arzt

Businessplan Arzt

gefördert durch die Bundesagentur für Arbeit

  

€ 29,75 inkl. MwSt.
Diese CD Version mit dem Businessplan Arzt erhalten Sie nach Zahlungseingang innerhalb von 3-4 Tagen per Post.
CD Version mit:
Neu:
jetzt mit 28 Erklärvideos erhältlich
+ neuer überarbeiteter To-do Liste
+ kostenlosen, umfangreichsten und schnellsten Webseitengestalter "Cheetah", den es je gab und mit integriertem Mailingautoresponser
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Der umfangreiche Premium Businessplan besteht aus insgesamt ca. 67 Seiten, davon 28 Seiten/Mappen beinhalten den Finanzplan.

Zum Inhalt des Premium Businessplanes Arzt
Es gibt in Deutschland ca. 449,4 Tausend Ärzte, dabei ist Durchschnittsalter weiter angestiegen. Es gibt in Deutschland ca. 75.000 Einzelpraxen rund 18.500 Gemeinschaftspraxen. Die durchschnittlichen Praxiseinnahmen bei einer Einzelpraxis betragen 258.000 EUR und bei einer Gemeinschaftspraxis 299.000 EUR je Arzt. Die Rahmenbedingungen für Praxisneugründungen haben sich in den letzten zehn Jahren erheblich verschlechtert. Jede Gesundheitsreform bemüht sich, den Gesamtetat der ambulanten ärztlichen Versorgung zu reduzieren.

Den Arbeitsraum eines Arztes bezeichnet man als Arztpraxis. Es ist der Arbeitsraum eines niedergelassenen – praktizierenden – Arztes, wo Patienten empfangen, untersucht und therapiert werden. Die Arztpraxis ist aber auch ein Wirtschaftsbetrieb der sog. Freien Berufe. Es gibt privatärztliche und kassenärztliche Praxen. Letztere haben Verträge mit Versicherern der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Privatärzte sind dagegen nicht an Verträge gebunden. Hier ist alleine das Arzt-Patienten-Verhältnis bestimmend.

Wir zeigen Ihnen wie es richtig geht mit Hilfe von 28 Videos / Tutorials unterstützen wir Sie dabei nicht nur beim Ausfüllen des Finanzplanes!
Sie erhalten einen aktuell formulierten Businessplan mit einem ausführlichen Textteil und einem umfangreichen Finanzplan sowie den Zugang zu den 28 Video-Tutorials.

Das ist die Gliederung vom beschreibenden Textteil des Businessplanes(kleinere Abweichungen auf Grund des laufenden Aktualisierungsstatus möglich):

Premium Businessplan mit 67 Seiten
1. Zusammenfassung und Leistungen
2. Persönliche Voraussetzungen
3. 3. Preise und Leistungsangebot
4. Zulassungsvoraussetzungen
5. Rechtsform
6. Standort
7. Zielgruppe
8. Stärken und Schwächen
9. Marktumfeld
10. Mitbewerberanalyse
11. Umsatzplanung
12. Personalplanung
13. Investitionsplanung
14. Rentabilitätsplanung
15. Liquiditätsplanung
16. Marketing/Werbung/Vertrieb
17. Risikoanalyse
18. Ziele und Visionen
19. Zeitplan
20. Anlagenverzeichnis

Auszug der To-do Liste:
Meine persönliche Checkliste zum Steuer- und Gewerberecht

Brauche ich für mein Gewerbe eine besondere Erlaubnis?

Generell herrscht in Deutschland Gewerbefreiheit, aber für bestimmte Gewerbe benötige ich eine esondere Erlaubnis (zum Beispiel Gaststätten, Auskunftei, Detektei, Ehe-/Partnervermittlung,
Alt- und Gebrauchtwarenhandel, Reisebüro usw.).
Erledigt: O

Freiberuflich oder Gewerbe?
Nicht jedes Gewerbe darf freiberuflich betrieben werden. Auch meineigener Studium Abschluss ist dazu entscheidend. Nachzahlungen können dann nach Prüfung durch das Finanzamt teuer werden. im Paragraph 18 des Einkommensteuer-Gesetzes finde ich eine Liste der Berufe. Um sicher zu gehen habe ich mir meine Tätigkeit vom Finanzamt schriftlich bestätigen lassen.
Erledigt: O

Anmeldung einer selbstständigen oder Freiberuflichen Tätigkeit
Mein Unternehmen ist/wurde beim zuständigen Finanzamt angemeldet.
Erledigt: O

Rechnungserstellung
Ich besitze eine Steuernummer für meine Tätigkeit und habe mich informiert, welche Angaben ich auf meinen Rechnungen machen muss.
Erledigt: O  

Gefahr der Scheinselbstständigkeit – kann teuer werden
Ich habe mich über die Folgen einer Scheinselbständigkeit genau informiert.
Erledigt: O

Besteuerungsverfahren zur Umsatzsteuer
Ich habe mich über das Besteuerungsverfahren informiert. Die Anmeldung, Erklärung und Abführung der Umsatzsteuer kann erfolgen bzw. damit habe ich einen Steuerberater beauftragt.
Erledigt: O

Die Umsatzsteueridentifikationsnummer
Ich habe geprüft, ob ich eine Umsatzsteueridentifikationsnummer (USt-IdNr.) benötige.
Erledigt: O

Einkommensteuer und Einkommensteuervorauszahlung
Ich habe geprüft, ob ich eine Einkommensteuervorauszahlung zu leisten habe!
Erledigt: O

Krankenkassen/Rentenkassen
Ich habe mich bei den Krankenkassen/Rentenkassen informiert!
Erledigt: O

Nutzungsbedingungen der Räumlichkeiten
Ich habe geprüft, ob ich eine Änderung der Umnutzung meiner neuen Gewerberäume beantragen muss (muss gemacht werden, wenn vorher ein artfremdes Gewerbe diese Räumlichkeiten nutzte).
Erledigt: O

usw....
Das ist der Inhalt der einzelnen Mappen vom Finanzplan mit den ausführlichen betriebswirtschaftlichen Berechnungen:
1. Start Deckblatt - hier befinden sich die Links für die 28 Erklärvideos - nur bei der CD und USB Version!
2.   S Stammdatenerfassung
3.   UL Unternehmerlohn
4.   BK Betriebskosten
5.   I Investitionsplanung
6.   AFA Investitionen
7.   EFK Kapital Teil 1
8.   EFKS Kaptital Teil 2
9.   A1+A2 Verkaufsartikel
10. A3 Verkaufsartikel
11. K1 Kostenplanung 1. Jahr
12. MU1 Mindestumsatz 1 Jahr
13. U1 Umsatzplanung 1. Jahr
14. K2 Kostenplanung 2. Jahr
15. MU2 Mindestumsatz 2. Jahr
16. U2 Umsatzplanung 2. Jahr
17. K3 Kostenplanung 3. Jahr
18. MU3 Mindestumsatz 3. Jahr
19. U3 Umsatzplanung 3. Jahr
20. UG Umsatzgesamt
21. R1 Renta 1. Jahr
22. R2 Renta 2. Jahr
23. R3 Renta 3. Jahr
24. RG Rentaübersicht
25. L1 Liquiditätsplan 1.Jahr
26. L2 Liquiditätsplan 2.Jahr
27. L3 Liquiditätsplan 3.Jahr
28. Z Zusammenfassung
29. Gründerhilfen  für Ihr Unternehmen


In dieser Vorlage zum Businessplan finden Sie u.a. folgende wichtige Praxisfragen beantwortet, deren Inhalte Sie unbedingt bei einer Gründung kennen sollten:

  • Wie plane ich meinen Umsatz (3 Jahresplanung), um davon leben zu können?
  • Wie beginne ich mein Marketing?
  • Was muss ich für eine Webseite investieren?
  • Wie sieht meine Investitions- und Kapitalbedarfsplanung aus?
  • Wie sieht die Kostenplanung in meiner Branche aus?
  • Welchen Mindestumsatz muss ich erzielen und welchen Rohertrag sollte zum Einsatz kommen?
  • Wie viele Artikel/Leistungen/Produkte muss ich eigentlich verkaufen (siehe Finanzplan U1,U2 und U3)?
  • Wie ermittle ich mein Gehalt als Unternehmer?
  • Wie sollte mein Liquiditätsplan aussehen, um die Generalübersicht zu behalten?
  • Mit welchem Risiko muss ich rechnen?
  • Welche Zielgruppe spreche ich an?
  • Wie kann ich meine Liquidität überprüfen und verbessern?
  • Welche Marketingmaßnahmen sollte ich unbedingt angehen?
  • Neu (aber befristet) - als Geschenk für Sie: Das beste, kostenlose und schnellste Webseitengestaltungstool mit integriertem E-Mail Autoresponser
    usw.usw.

Hinweis: Für Käufer, die kein Excel oder Word besitzen, gibt es als Alternative doe kostenfreie Software libreOffice. Sie erhalten von uns die Adresse, wo Sie diese kostenfreie Software Office-Suite sofort herunterladen können. Damit kann man den Businessplan problemlos anpassen bzw. verändern!


Nutzen Sie unsere 30- jährige Berufserfahrung als Businesscoach für Ihren Start in die Selbständigkeit!

   Nutzen Sie die Chance:
  • Verbauen Sie sich nicht Ihre Zukunft durch unprofessionelle und populistisch dargestellte Existenzgründungskonzepte bzw. Businesspläne
    - denn auch Sie möchten unbedingt eine staatliche Förderung für Ihre Gründung erhalten und sich auch erfolgreich am Markt behaupten!

  • Zeigen Sie Ihren Freunden und Bekannten -wie man mit diesem Erfolgskonzept ein Unternehmen richtig gründet!

  • Die hier vorliegende Businessplanvorlage wurde nach den neuesten Vorgaben/Empfehlungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie zur Förderung von Existenzgründern erstellt.

  • Nutzen Sie auch unsere unter Gründerhilfen aufgeführte Förderung für Existenzgründer
  • Im Konzept erfahren Sie im Punkt Marketing einiges über die Anbindung von Social Media

    Ihre fachliche Stellungnahme für das Arbeitsamt:
  • Auf persönlichen Wunsch unterzeichnet ein gelisteter Businesscoach des Pepe Verlages Ihre erforderliche fachkundige Stellungnahme für das Arbeitsamt !

  • Die Gliederung und der Inhalt entsprechen den aktuellen Richtlinien bzw. Vorgaben der Bundesagentur für Arbeit, IHK, HWK usw. und werden laufend aktualisiert.

    Ihre fachliche Stellungnahme für eine Finanzierungsbank:

  • Auf persönlichen Wunsch unterzeichnet ein gelisteter Businesscoach des Pepe Verlages Ihre erforderliche fachkundige Stellungnahme für Ihre Finanzierungsbank !

Wichtig:
Sie erhalten hier ein von der Agentur für Arbeit und anderen öffentlichen Trägern (IHK, HWK, Banken usw.) vielfach geprüftes, anerkanntes, praxisbezogenes, vollständiges und erfolgreiches Existenzgründungskonzept mit dem Sie sich eine eigene Existenz aufbauen können.
Bis auf wenige individuelle Eintragungen sofort abgabefertig!
                                       

Dieser umfangreiche Premium Businessplan

vom Pepe Verlag
ist Ihr Businessplan zum Erfolg!
Sie haben Fragen?
Kontaktieren Sie uns!
Inhaltsverzeichnis
 
         
1. Zusammenfassung
       
2. Rechtsform
                
3. Standort
                 
4. Steuern und   individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL)
                 
5. Patientenstruktur,   Praxisorganisation und Praxisgebühr
             
6. Stärken- und   Schwächen
             
7.   Mitbewerberanalyse
                 
8. Praxiskauf
                
9. Umsatzplanung
              
10. Personalplanung
                  
11.   Kostenplanung
                  
12.   Investitionsplanung – Ausstattung der Praxis
                  
13.   Rentabilitätsplanung
                  
14.   Liquiditätsplanung
                  
15. Investitionsplanung
                  
16.   Finanzierungsplan
              
17. Marketing
              
18.   Rechtliche Voraussetzungen
             
19. Kontakte
                  
20. Risiko
                  
21. Ziele und   Visionen
                  
22. Zeitplan
                  
23.   Anlagenverzeichnis   
            
 
 
1. Zusammenfassung

 
Es gibt in Deutschland ca. 449,4 Tausend Ärzte, dabei ist Durchschnittsalter weiter angestiegen. Es gibt in Deutschland ca. 75.000 Einzelpraxen rund 18.500 Gemeinschaftspraxen. Die durchschnittlichen Praxiseinnahmen bei einer Einzelpraxis betragen 258.000 EUR und bei einer Gemeinschaftspraxis 299.000 EUR je Arzt. Die Rahmenbedingungen für Praxisneugründungen haben sich in den letzten zehn Jahren erheblich verschlechtert. Jede Gesundheitsreform bemüht sich, den Gesamtetat der ambulanten ärztlichen Versorgung zu reduzieren.
 
 
Den Arbeitsraum eines Arztes bezeichnet man als Arztpraxis. Es ist der Arbeitsraum eines niedergelassenen – praktizierenden – Arztes, wo Patienten empfangen, untersucht und therapiert werden. Die Arztpraxis ist aber auch ein Wirtschaftsbetrieb der sog. Freien Berufe. Es gibt privatärztliche und kassenärztliche Praxen. Letztere haben Verträge mit Versicherern der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV). Privatärzte sind dagegen nicht an Verträge gebunden. Hier ist alleine das Arzt-Patienten-Verhältnis bestimmend.

Die Ärztedichte (= Einwohner pro berufstätigem Arzt) ist wie folgt:
 
Berlin                                        200
 
Brandenburg                             323
 
Bremen                                     206
 
Mecklenburg-Vorpommern       275
 
Niedersachsen                                   308
 
Nordrhein-Westfalen                274
 
Rheinland-Pfalz                       279
 
Sachsen-Anhalt                       308
 
Schleswig-Holstein                  270
 
 
Da die politische Vorgabe ein Verhältnis von 60 zu 40 bei Hausärzten und Fachärzten wünscht, bestehen für fachärztliche Niederlassung vielerorts härtere Restriktionen als für Allgemeinmediziner. Beinahe händeringend gesucht werden Ärzte zur Allgemeinversorgung, die eine Praxis in den neuen Bundesländern auf dem Land eröffnen oder übernehmen möchten.
 
 
 
2. Rechtsform
 
Das Unternehmen soll als Arztpraxis – Freiberufliche Tätigkeit gegründet werden.
 
 
Kooperationsformen erleichtern die Niederlassung, weil die Startkosten und die laufenden Kosten sich auf die beteiligten Mitglieder verteilen, und tragen zu einer besseren Wirtschaftlichkeit bei. Doch erfahrungsgemäß sollten die Mitglieder sich nicht auf lose Absprachen verlassen, sondern vor gemeinsamen Investitionen mit Hilfe eines Rechtsanwalts einen Vertrag über Nutzungsrechte und dergleichen aufsetzen.
 
 
· Praxisgemeinschaft:
 
Bei dieser Art von Zusammenschluss hat jeder Arzt seine eigenen
Patienten und seine spezielle Kartei. Jeder Mediziner rechnet im eigenen Namen für sich
allein ab und ist in seinem ganzen Tun und Handeln von den übrigen Kollegen der
Gemeinschaft relativ unabhängig.
 
 
· Gemeinschaftspraxis:
 
In der Gemeinschaftspraxis können die Patienten von jedem der
beteiligten Ärzte behandelt werden, die Praxisteilhaber wirtschaften auch in eine
gemeinsame Kasse. Die Kosten für Praxiseinrichtung, technische Ausrüstung und Personal
werden ebenfalls untereinander aufgeteilt.
 
 
· Partnerschaftsgesellschaft:
 
Nach dem Gesetz über Partnerschaftsgesellschaften Angehöriger
Freier Berufe (PartGG) ist es möglich, dass sich Angehörige freier Berufe in der
Gesellschaftsform der Partnerschaft zwecks interprofessioneller Zusammenarbeit
(beispielsweise Allgemeinärzte oder Orthopäden mit selbständigen Physiotherapeuten) zusammenschließen.
 
 
Kooperation:
Aus Kostengründen (Geräte, Miete, Personal) gehen Ärzte oft Kooperationen mit Gemeinschaftspraxen oder Praxisgemeinschaften ein.
 
 
Gemeinschaftspraxen sind:
Als Gemeinschaftspraxis bezeichnet man eine Kooperationsform von Ärzten, Rechtsanwälten oder anderen Freiberuflern. Es handelt sich dabei um einen wirtschaftlichen und organisatorischen Zusammenschluss von zwei oder mehreren Personen zur gemeinsamen Ausübung ihrer Berufstätigkeit, ursprünglich in gemeinsamen Praxisräumen, inzwischen auch ortsübergreifend möglich. Gemeinschaftspraxen von Vertragsärzten werden im Abrechnungsverhältnis zur Kassenärztlichen Vereinigung als eine wirtschaftliche Einheit behandelt, sie müssen vom Zulassungsausschuss genehmigt werden. Auch die fachübergreifende Kooperation ist genehmigungspflichtig, wobei sich die Fachärzte auch innerhalb einer Gemeinschaftspraxis fachlich auf ihr eigenes Gebiet beschränken müssen.
 
Fachübergreifende Kooperationen in der Rechtsform des Medizinischen Versorgungszentrums nach § 95 SGB V sind möglich. Auch gegenüber dem Patienten treten Gemeinschaftspraxen bei der Abrechnung als wirtschaftliche Einheit (meist BGB-Gesellschaft) auf, während im Bereich der Haftung (z. B. für Behandlungsfehler) die Mitglieder der Gemeinschaftspraxis zunächst persönlich haften
 
 
Praxisgemeinschaften: sind:
Als Praxisgemeinschaft bezeichnet man eine Kooperationsform von Vertragsärzten. Es handelt sich dabei um Zusammenschluss von zwei oder mehreren Ärzten zur Ausübung der Tätigkeit in gemeinsamen Praxisräumen in der Rechtsform einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts (BGB-Gesellschaft). Die Ärzte üben allerdings im Gegensatz zur Gemeinschaftspraxis oder zum Medizinischen Versorgungszentrum die ärztliche Tätigkeit nicht gemeinschaftlich aus und bilden keine wirtschaftliche Abrechnungsgemeinschaft, sondern lediglich eine Kostengemeinschaft. In Praxisgemeinschaften treten im Behandlungsvertrag und im Abrechnungsverhältnis zu der jeweiligen Kassenärztlichen Vereinigung die Ärzte selbständig auf, d.h. sie rechnen jeder für sich ab. Es handelt sich also um mehrere rechtlich selbstständige Arztpraxen in gemeinsam betriebenen Räumen.
 

 
 
Meine persönliche Checkliste zum Steuerrecht und Gewerberecht
 
 
Brauche ich für mein Gewerbe eine besondere Erlaubnis?
 
Generell herrscht in Deutschland Gewerbefreiheit, aber für bestimmte
Gewerbe benötige ich eine besondere Erlaubnis (zum Beispiel
Gaststätten, Auskunftei, Detektei, Ehe-/Partnervermittlung,
 
Alt- und Gebrauchtwarenhandel, Reisebüro usw.).                                 Erledigt: O
 
 
Freiberuflich oder Gewerbe
 
Nicht jedes Gewerbe darf freiberuflich betrieben werden. Auch mein
eigener Studium Abschluss ist dazu entscheidend. Nachzahlungen
können dann nach Prüfung durch das Finanzamt teuer werden.
im Paragraph 18 des Einkommensteuer-Gesetzes finde ich eine
Liste der Berufe. Um sicher zu gehen habe ich mir meine Tätigkeit
vom Finanzamt schriftlich bestätigen lassen.                                           Erledigt: O
 
 
 
Anmeldung einer selbstständigen oder Freiberuflichen Tätigkeit
 
Mein Unternehmen ist/wurde beim zuständigen
 
Finanzamt angemeldet.                                                                          Erledigt: O
   
 
Rechnungserstellung
 
Ich besitze eine Steuernummer für meine Tätigkeit und habe mich
informiert, welche Angaben ich auf meinen Rechnungen machen
muss.                                                                                                    Erledigt: O   
 
Gefahr der Scheinselbstständigkeit – kann teuer werden
 
Ich habe mich über die Folgen einer Scheinselbständigkeit
 
genau informiert.                                                                                   Erledigt: O

 
 


 
Besteuerungsverfahren zur Umsatzsteuer
 
Ich habe mich über das Besteuerungsverfahren informiert.
 
Die Anmeldung, Erklärung und Abführung der Umsatzsteuer
 
kann erfolgen bzw. damit habe ich einen Steuerberater
 
beauftragt.                                                                                            Erledigt: O
 
 
Die Umsatzsteueridentifikationsnummer
 
Ich habe geprüft, ob ich eine Umsatzsteueridentifikationsnummer
(USt-IdNr.) benötige.                                                                              Erledigt: O
 

Einkommensteuer und
 
Einkommensteuervorauszahlung
 
Ich habe geprüft, ob ich eine Einkommensteuervorauszahlung zu leisten
 
habe!                                                                                                    Erledigt: O
 

Krankenkassen/Rentenkassen
 
Ich habe mich bei den Krankenkassen/Rentenkassen informiert!              Erledigt: O


Nutzungsbedingungen der Räumlichkeiten
 
Ich habe geprüft, ob ich eine Änderung der Umnutzung meiner neuen
 
Gewerberäume beantragen muss (muss gemacht werden, wenn
 
vorher ein artfremdes Gewerbe diese Räumlichkeiten nutzte).                 Erledigt: O
   
 

 
3. Standort
 
 
Der Standort meiner Arztpraxis ist ..............................................(geben Sie hier den Sitz des Unternehmens an). Am Standort ist eine ausreichende Internetverbindung vorhanden.
 
 
 
Standortgegebenheiten und Bevölkerung
 
 
Interessante Informationen für Ihre Standortanalyse finden Sie hier:
 
 
     
        
    • www.meinestadt.de
    •   
    •  
 
Erst die Stadt eingeben, dann unter Suche Statistik eingeben, dann auf Daten & Fakten gehen!
 
 
 
4. Steuern und individuelle Gesundheitsleistungen (IGeL)
 
 
Mit der Einführung des Vertragsarztrechtsänderungsgesetzes hat sich die Struktur im Gesundheitswesen gewandelt. Die Einnahmen aus den Kassenärztlichen Vereinigungen allein können kaum zum Überleben einer Einzelpraxis beitragen. Alternative Einnahmequellen wie Igel-Leistungen sind deshalb immer mehr gefragt und finden immer mehr Anwendung. Überleben wird in Zukunft derjenige, der es vermag lukrative neue Märkte für sich zu finden.
 
 
Die Umsatzsteuerpflicht hat somit auch die Arztpraxen erreicht. Ärzte sind daher gezwungen, sich hinsichtlich der umsatzsteuerlichen Einordnung unterstützen zu lassen (Steuerberater). Damit werden bei künftigen Betriebsprüfungen durch das Finanzamt unangenehme Überraschungen vermieden.
 
Bei dem Arztberuf handelt es sich um einen Katalogberuf im Sinne des § 18 Abs. 1 EstG. Im Rahmen seiner freiberuflichen Tätigkeit kann ich Umsätze erzielen, die von der Umsatzsteuer nach § 4 Nr. 14 UstG befreit sind. Der Befreiungstatbestand des § 4 Nr. 14 UStG wird jedoch nicht berufsbezogen gewährt. Vielmehr ist jede einzelne Leistung stets gesondert zu betrachten. Ob die Leistung dabei umsatzsteuerpflichtig ist oder von der Umsatzsteuer befreit ist, hängt immer davon ab, ob die angebotene Leistung medizinisch notwendig ist und somit der Heilbehandlung dient oder nicht. Aber als Arzt kann ich mir die Vorsteuer aus Kosten gegenüber dem Finanzamt zurückholen bzw. geltend machen. Das trifft zum Beispiel für Gerätekosten und Verbrauchsmaterialkosten zu.
 
 
Beispiele – umsatzsteuerpflichtig sind:
 
 
-        Verkauf von Kontaktlinsen
 
-        Zahnarzt fertigt Zahnprothesen an
 
-        Verkauf von medizinischen Hilfsmitteln
 
-        Nutzungsüberlassung von Geräten
 
-        Schriftstellerische Tätigkeit (Honorar - auch in ärztlichen Fachzeitschriften)
 
-        Gutachtenerstellung, als Grundlage für einen Versicherungsabschluss
 
-        Alkohol- und Drogengutachten zur Untersuchung der Fahrtüchtigkeit
 
-        Gutachten über Berufstauglichkeit
 
-        Gutachten über Seh- und Hörvermögen
 
-        Vaterschaftstests
 
-        Ärztliche Untersuchungen nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz
 
 
Bei IGeL – Leistungen handelt es sich um ärztliche Zusatzleistungen, die von der Krankenkasse nicht erstattet werden. Diese Leistungen sind nicht grundsätzlich von der Umsatzsteuerbefreit. Voraussetzung für die Steuerbefreiung ist, dass es sich um therapeutische bzw. medizinische Leistungen handelt oder eine Vorsorgeleitung ist. 80 % aller IGeL-Leistungen sind Vorsorgeleitungen. Steuerbefreiung liegt auch dann vor, wenn die Vorsorge auf ein bestimmtes Krankheitsbild abzielt.
 
Die Abrechnung der IGeL-Leistungen erfolgt immer nach der GOÄ. Nach Ansicht der Bundesärztekammer ist die Umsatzsteuer zusätzlich zu den in § 12 GOÄ genannten Positionen zu berechnen.
 
 
Hinweis: TeleMedizin
 
Abschließendes Urteil, ob TeleMedizin umsatzsteuerbefreit ist - lag zum Zeitpunkt der Erstellung noch nicht vor! Bitte noch abklären!
 
 
 
Umsatzsteuerfreie IGeL-Leistungen sind z.B.:
 
-Jährliche Gesundheitsuntersuchung (klein/groß) für gesetzlich krankenversicherte Personen unter 35 Jahre,
 
- Ultraschalluntersuchung zur gynäkologischen Krebsfrüherkennung (Sono-Check),
 
- Glaukom-Check,
 
-Bestimmung des PSA Wertes.
 
 
Umsatzsteuerpflichtige Igel – Leistungen sind z.B.:
 
-        Reisemedizinische Untersuchungs- und Beratungsleistungen, wenn hierüber eine Bescheinigung ausgestellt wird, die Grundlage für eine Entscheidungsfindung eines Dritten ist.
 
-        Sportmedizinische Untersuchungs- und Beratungsleistungen (z.B. vor Trainingsbeginn im Fitnessstudio), die der Feststellung von Trainingsfortschritten oder der Optimierung der Trainingsgestaltung dienen,

USW.USW.
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