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Download-, USB-, und CD-Version!
Existenzgründung mit einem Businessplan
Verleger und Autor: Senior-Business-Coach Dr. Karsten Wallberg
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Berufsbetreuer
Businessplan
Rechtsanwalt
gefördert durch die Bundesagentur für Arbeit - AVGS Schein!



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Downloadprodukt

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      Das ist die Gliederung vom beschreibenden Textteil des Businessplanes(kleinere Abweichungen auf Grund des laufenden Aktualisierungsstatus möglich):

      Premium Businessplan mit 65 Seiten
      1. Zusammenfassung und Leistungen
      2. Persönliche Voraussetzungen
      3. 3. Preise und Leistungsangebot
      4. Zulassungsvoraussetzungen
      5. Rechtsform
      6. Standort
      7. Zielgruppe
      8. Stärken und Schwächen
      9. Marktumfeld
      10. Mitbewerberanalyse
      11. Umsatzplanung
      12. Personalplanung
      13. Investitionsplanung
      14. Rentabilitätsplanung
      15. Liquiditätsplanung
      16. Marketing/Werbung/Vertrieb
      17. Risikoanalyse
      18. Ziele und Visionen
      19. Zeitplan
      20. Anlagenverzeichnis

      Auszug der To-do Liste:
      Meine persönliche Checkliste zum Steuer- und Gewerberecht

      Brauche ich für mein Gewerbe eine besondere Erlaubnis?

      Generell herrscht in Deutschland Gewerbefreiheit, aber für bestimmte Gewerbe benötige ich eine esondere Erlaubnis (zum Beispiel Gaststätten, Auskunftei, Detektei, Ehe-/Partnervermittlung,
      Alt- und Gebrauchtwarenhandel, Reisebüro usw.).
      Erledigt: O

      Freiberuflich oder Gewerbe?
      Nicht jedes Gewerbe darf freiberuflich betrieben werden. Auch meineigener Studium Abschluss ist dazu entscheidend. Nachzahlungen können dann nach Prüfung durch das Finanzamt teuer werden. im Paragraph 18 des Einkommensteuer-Gesetzes finde ich eine Liste der Berufe. Um sicher zu gehen habe ich mir meine Tätigkeit vom Finanzamt schriftlich bestätigen lassen.
      Erledigt: O

      Anmeldung einer selbstständigen oder Freiberuflichen Tätigkeit
      Mein Unternehmen ist/wurde beim zuständigen Finanzamt angemeldet.
      Erledigt: O

      Rechnungserstellung
      Ich besitze eine Steuernummer für meine Tätigkeit und habe mich informiert, welche Angaben ich auf meinen Rechnungen machen muss.
      Erledigt: O  

      Gefahr der Scheinselbstständigkeit – kann teuer werden
      Ich habe mich über die Folgen einer Scheinselbständigkeit genau informiert.
      Erledigt: O

      Besteuerungsverfahren zur Umsatzsteuer
      Ich habe mich über das Besteuerungsverfahren informiert. Die Anmeldung, Erklärung und Abführung der Umsatzsteuer kann erfolgen bzw. damit habe ich einen Steuerberater beauftragt.
      Erledigt: O

      Die Umsatzsteueridentifikationsnummer
      Ich habe geprüft, ob ich eine Umsatzsteueridentifikationsnummer (USt-IdNr.) benötige.
      Erledigt: O

      Einkommensteuer und Einkommensteuervorauszahlung
      Ich habe geprüft, ob ich eine Einkommensteuervorauszahlung zu leisten habe!
      Erledigt: O

      Krankenkassen/Rentenkassen
      Ich habe mich bei den Krankenkassen/Rentenkassen informiert!
      Erledigt: O

      Nutzungsbedingungen der Räumlichkeiten
      Ich habe geprüft, ob ich eine Änderung der Umnutzung meiner neuen Gewerberäume beantragen muss (muss gemacht werden, wenn vorher ein artfremdes Gewerbe diese Räumlichkeiten nutzte).
      Erledigt: O

      usw.....

      Das ist der Inhalt der einzelnen Mappen vom Finanzplan mit den ausführlichen betriebswirtschaftlichen Berechnungen:
      1. Start Deckblatt - hier befinden sich die Links für die 28 Erklärvideos - nur bei der CD und USB Version!
      2.   S Stammdatenerfassung
      3.   UL Unternehmerlohn
      4.   BK Betriebskosten
      5.   I Investitionsplanung
      6.   AFA Investitionen
      7.   EFK Kapital Teil 1
      8.   EFKS Kaptital Teil 2
      9.   A1+A2 Verkaufsartikel
      10. A3 Verkaufsartikel
      11. K1 Kostenplanung 1. Jahr
      12. MU1 Mindestumsatz 1 Jahr
      13. U1 Umsatzplanung 1. Jahr
      14. K2 Kostenplanung 2. Jahr
      15. MU2 Mindestumsatz 2. Jahr
      16. U2 Umsatzplanung 2. Jahr
      17. K3 Kostenplanung 3. Jahr
      18. MU3 Mindestumsatz 3. Jahr
      19. U3 Umsatzplanung 3. Jahr
      20. UG Umsatzgesamt
      21. R1 Renta 1. Jahr
      22. R2 Renta 2. Jahr
      23. R3 Renta 3. Jahr
      24. RG Rentaübersicht
      25. L1 Liquiditätsplan 1.Jahr
      26. L2 Liquiditätsplan 2.Jahr
      27. L3 Liquiditätsplan 3.Jahr
      28. Z Zusammenfassung
      29. Gründerhilfen  für Ihr Unternehmen

      • Wie plane ich meinen Umsatz (3 Jahresplanung), um davon leben zu können?
      • Wie beginne ich mein Marketing?
      • Was muss ich für eine Webseite investieren?
      • Wie sieht meine Investitions- und Kapitalbedarfsplanung aus?
      • Wie sieht die Kostenplanung in meiner Branche aus?
      • Welchen Mindestumsatz muss ich erzielen und welchen Rohertrag sollte zum Einsatz kommen?
      • Wie viele Artikel/Leistungen/Produkte muss ich eigentlich verkaufen (siehe Finanzplan U1,U2 und U3)?
      • Wie ermittle ich mein Gehalt als Unternehmer?
      • Wie sollte mein Liquiditätsplan aussehen, um die Generalübersicht zu behalten?
      • Mit welchem Risiko muss ich rechnen?

      • In dieser Vorlage zum Businessplan finden Sie u.a. folgende wichtige Praxisfragen beantwortet, deren Inhalte Sie unbedingt bei einer Gründung kennen sollten:
        Welche Zielgruppe spreche ich an?
      • Wie kann ich meine Liquidität überprüfen und verbessern?
      • Welche Marketingmaßnahmen sollte ich unbedingt angehen?
        usw.usw.

      Hinweis: Für Käufer, die kein Excel oder Word besitzen, gibt es als Alternative doe kostenfreie Software libreOffice. Sie erhalten von uns die Adresse, wo Sie diese kostenfreie Software Office-Suite sofort herunterladen können. Damit kann man den Businessplan problemlos anpassen bzw. verändern!


      Nutzen Sie unsere 30- jährige Berufserfahrung als Businesscoach für Ihren Start in die Selbständigkeit!

         Nutzen Sie die Chance:
      • Verbauen Sie sich nicht Ihre Zukunft durch unprofessionelle und populistisch dargestellte Existenzgründungskonzepte bzw. Businesspläne
        - denn auch Sie möchten unbedingt eine staatliche Förderung für Ihre Gründung erhalten und sich auch erfolgreich am Markt behaupten!

      • Zeigen Sie Ihren Freunden und Bekannten -wie man mit diesem Erfolgskonzept ein Unternehmen richtig gründet!

      • Die hier vorliegende Businessplanvorlage wurde nach den neuesten Vorgaben/Empfehlungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie zur Förderung von Existenzgründern erstellt.

      • Nutzen Sie auch unsere unter Gründerhilfen aufgeführte Förderung für Existenzgründer
      • Im Konzept erfahren Sie im Punkt Marketing einiges über die Anbindung von Social Media

          Ihre fachliche Stellungnahme für das Arbeitsamt:
      • Auf persönlichen Wunsch unterzeichnet ein gelisteter Businesscoach des Pepe Verlages Ihre erforderliche fachkundige Stellungnahme für das Arbeitsamt !

      • Die Gliederung und der Inhalt entsprechen den aktuellen Richtlinien bzw. Vorgaben der Bundesagentur für Arbeit, IHK, HWK usw. und werden laufend aktualisiert.

        Ihre fachliche Stellungnahme für eine Finanzierungsbank:

      • Auf persönlichen Wunsch unterzeichnet ein gelisteter Businesscoach des Pepe Verlages Ihre erforderliche fachkundige Stellungnahme für Ihre Finanzierungsbank !

      Wichtig:
      Sie erhalten hier ein von der Agentur für Arbeit und anderen öffentlichen Trägern (IHK, HWK, Banken usw.) vielfach geprüftes, anerkanntes, praxisbezogenes, vollständiges und erfolgreiches Existenzgründungskonzept mit dem Sie sich eine eigene Existenz aufbauen können.
      Bis auf wenige individuelle Eintragungen sofort abgabefertig!
                                             

      Dieser umfangreiche Premium Businessplan

      vom Pepe Verlag
      ist Ihr Businessplan zum Erfolg!
      Sie haben Fragen?
      1. Zusammenfassung
       
      Derzeit gibt es in Deutschland ca. 17.580 berufliche Betreuer. Diese sind überwiegend selbständig tätig oder als Vereinsbetreuer (nach (§ 1887 Abs. 2 BGB) in Betreuungsvereinen oder als Behördenbetreuer bei der Betreuungsbehörde angestellt. Es bestehen deutschlandweit etwa 850 Betreuungsvereine.
       
      In diesem Jahr wurden ca. 1,36 Mio. Bürger betreut. Davon nach Schätzungen der Berufsverbände rund 1/3 durch berufliche Betreuer. Die genauen Zahlen aller beruflich geführten Betreuungen werden nicht ermittelt, sondern lediglich die Anteile bei neu bestellten Betreuern. In diesem Jahr wurden bei Erstbestellungen von Betreuern 56.521-mal Berufsbetreuer, 14.203-mal Vereinsbetreuer und 1.924-mal Behördenbetreuer bestellt (31,34 % aller Erstbestellungen) (Quelle: Bundesministerium der Justiz, Sondererhebung Verfahren nach dem Betreuungsgesetz).
       
      Viele berufliche Betreuer üben diese Tätigkeit nebenberuflich aus. Die berufliche Führung von Betreuungen als Nebentätigkeit wurde durch das Bundesverfassungsgericht ausdrücklich gestattet: BVerfG vom 13. Januar 1999 (1 BvR 1909/95); NJW 1999, 1621 = FamRZ 1999, 568 = BtPrax 1999, 70. Weitere ergänzende Gesetzestexte folgten 2016, 2017, 2018 und 2019 dazu.
       
      Im Folgenden wird unter dem Begriff des Berufsbetreuers dieser im engeren Sinne verstanden, da (die ebenfalls beruflich tätigen) Vereins- und Behördenbetreuer Angestellte (oder Beamte) des Betreuungsvereins bzw. der Betreuungsbehörde sind.
       
      Mein noch zu gründendes Unternehmen für Berufsbetreuung stellt sich die Aufgabe, Sorge zu tragen, dass rechtliche Betreuungen im Sinne der §§ 1896 ff BGB, Vormundschaften, sonstige Aufgaben nach dem Betreuungsgesetz einschließlich der Verfahrenspflegschaften oder sonstige vergleichbare Tätigkeiten qualifiziert durchgeführt werden.
       
       
      Der demografische Wandel unserer Zeit, d.h. der immer größer werdende Anteil an Bedürftigen in unserer Gesellschaft, führt zwangsläufig dazu, dass sich diese Dienstleistungsbranche für diese Zielgruppe weiter spezialisieren wird. Berufsbetreuung greift diese Idee auf und bietet persönliche Betreuung dort, wo öffentliche Einrichtungen oft Ihre Leistungen nur auf eine Grundbetreuung reduziert anbieten können.
       
       
       
       
      Die Berufsbetreuung richtet sich an hilfsbedürftige Menschen, deren Anspruch über die reine Pflegeleistung hinausgeht.
       
       
       
      Anforderungen an den Berufsbetreuer
       
       
      Der Berufsbetreuer ist als gerichtlich bestellter rechtlicher Betreuer (§ 1896 ff BGB) tätig.
       
      Das BGB beschreibt von den rechtlichen Grundlagen her nachstehende Anforderungen an Betreuer/innen:  
       
         
      • Betreuer/innen      sollen mit psychisch Kranken oder körperlich, geistig oder seelisch      Behinderten persönlich umgehen können und die zu regelnden Angelegenheiten      mit den Betreuten besprechen.
      •  
      • Betreuer/innen      sollen die Angelegenheiten der Betreuten besorgen können und deren Rechte      wahren.
      •  
      • Berufsbetreuer      ist, wer eine Vergütung erhält. Eine Vergütung erhält, wer hauptberuflich      Betreuungen führt.
       
       
      Die Betreuerin/der Betreuer benötigt fundamentale Kenntnisse des Vormundschafts- und Betreuungsrechts sowie aller erforderlichen spezifischen Rechtsgebiete einschließlich des Verfahrensrechts. Er muss die Rechte des/der Betreuten wahren, die zustehenden Ansprüche erkennen und geltend machen bzw. unberechtigte Forderungen abwehren können. Eine Vermögensverwaltung muss er nach gesetzlichen Voraussetzungen und wirtschaftlichen Grundsätzen bewältigen können. Die Betreuerin/der Betreuer muss sein Handeln nach Recht und Gesetz ausrichten.
       
       
      Planung der Betreuung
       
      Betreuung muss zielgerichtet sein. Dafür ist die Kenntnis über die Art und Genese der Erkrankung/Behinderung der/des Betreuten sowie Möglichkeiten des Umgehens damit notwendig. Seine Ressourcen sollen aktiviert und ausgeweitet werden, so dass die/der Betreute verlorengegangene Bereiche ihrer/seiner persönlichen Autonomie soweit als möglich wiedererlangen kann. Dazu dient eine auf die Bedürfnisse der/des Betreuten abgestellte Betreuungsplanung.
       
       
       
      Dauer der Betreuung
       
      Quelle und Beispiele für die Anwendung finde ich hier: https://www.beck-fernkurse.de/so-rechnen-berufsbetreuer-nach-dem-neuen-verguetungsrecht-ab/
       
      Neben dem Stundensatz muss die Dauer der Betreuung festgelegt werden. Dazu gibt es drei Tabellen. Die drei Tabellen A, B und C unterscheiden bei den zu wählenden monatlichen Pauschalen zwischen den ersten drei Monaten der Betreuung, dem vierten bis sechsten Monat, dem siebten bis zwölften Monat, dem 13. bis 24. Monat und der Zeit ab dem 25. Monat. Die Berechnung der Vergütungsmonate beginnt – wie nach bisherigem Recht – mit der erstmaligen Bestellung eines Betreuers.
       
      Anschließenden wählen Sie zwischen den fünf Stufen der für Sie gültigen Tabelle die richtige(n) aus (A1, A2, A3, A4, A5, B1, B2, B3, B4, B5, C1, C2, C3, C4, C5).
       

       
      Persönliche Voraussetzungen
       
      Die Pflichten eines Berufsbetreuers sind grundsätzlich die gleichen wie bei anderen Betreuern. Sie ergeben sich aus § 1901 BGB i.V.m. den gerichtlich übertragenen Aufgabenkreisen. Selbstständige Berufsbetreuer sind im Gegensatz zu Vereins- und Behördenbetreuern und nahen Angehörigen KEINE befreiten Betreuer (siehe unter § 1908i Abs. 2 BGB). Anders als diese unterliegen selbstständige Berufsbetreuer der vollen Kontrolle des Vormundschaftsgerichtes, auch bei der jährlichen Rechnungslegung (§ 1840 BGB) und der Genehmigung von Geldanlagen beim Mündelgeld (§§ 1810 ff. BGB).
       
      Außerdem werden beruflichen Betreuern bei Pflichtverletzungen keine Haftungserleichterungen zugutegehalten, die bisweilen rechtlich unerfahrenen ehrenamtlichen Betreuern, z.B. im Umgang mit Sozialleistungsträgern eingeräumt werden (z.B. OLG Schleswig, FamRZ 1997, 1427 = NJWE-FER 1997, 105). Auch gelten von den Justizministerien der meisten Bundesländer abgeschlossene Sammelhaftpflichtversicherungen nur für ehrenamtliche Betreuer. In einigen Bundesländern gibt es dazu aber auch Ausnahmebedingungen.
       
       
      Ein einwandfreier Leumund ist für die Aufnahme der Tätigkeit als Berufsbetreuerin/Berufsbetreuer notwendig. Die Betreuerin/der Betreuer soll über Lebenserfahrung und die Fähigkeit zur kritischen Selbstreflexion verfügen. Sie/Er muss sich der eigenen Fähigkeiten und Grenzen bewusst sein. Die Betreuerin/der Betreuer soll in der Lage sein, die Werte der/des Betreuten zu akzeptieren. Sie/Er darf diese/n nicht in Richtung ihrer/seiner eigenen Werte verändern.
       
       
      Aufgrund der Tatsache, dass die Krankenkassen diese Leistungen im Allgemeinen nicht übernehmen, werden die Dienstleistungen direkt mit öffentlichen Trägern abgerechnet.
       
       
      Wer kommt für die Kosten auf?
       
      Entweder der Betreute hat selbst Vermögen, dann erstellt der (Vereins- oder Berufs-) Betreuer seine Abrechnung und reicht sie beim Vormundschaftsgericht ein. Dieses prüft die Rechnung und setzt die Vergütung fest. Dann darf der Betreuer (wenn er die Vermögenssorge hat) diesen Betrag aus dem Vermögen des Betreuten entnehmen.
      Wenn der Betreute kein Vermögen hat, dann bekommt der Betreuer seine Vergütung und seine Auslagen aus der Staatskasse gezahlt.
       
      Genauso ist es bei der Auslagenpauschale für ehrenamtliche Betreuer.
       
       
      2. Rechtsform & Vergütung
       
      Das Unternehmen soll als Einzelunternehmen gegründet werden.
       
      Zu den einzelnen beruflichen Vorkenntnissen gibt es zahlreiche Rechtsprechung. Auch waren bis vor kurzem Nachqualifizierungen für Quereinsteiger aus "betreueruntypischen" Berufen in verschiedenen Bundesländern möglich.
      Gemäß Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs sind Betreuertätigkeiten von der Umsatzsteuer befreit. Im Gegenzug sind Berufsbetreuer demgegenüber auch nicht vorsteuerabzugsberechtigt. Ebenso enthalten sie bereits den Ersatz von Aufwendungen.
       
       
       
      Folgende Stundensätze sind nach § 3 Abs. 1 VBVG ab 27.07.2019 gültig:
               
      Voraussetzung
              
      § 3 Abs. 1 VBVG
        
      ab 27.07.2019
                  
      Allgemeine Eignung (§ 1897 Abs. 1   BGB)
              
      23,00 €
                  
      Besondere Kenntnisse wurden durch   eine abgeschlossene Lehre oder eine vergleichbare abgeschlossene Ausbildung   erworben
              
      29,50 €
                  
      Besondere Kenntnisse wurden durch   eine abgeschlossene Ausbildung an einer Hochschule oder durch vergleichbare   abgeschlossene Ausbildung erworben.
              
      39,00 €
             
       
       
      Meine persönliche Checkliste zum Steuerrecht und Gewerberecht
       
      Brauche ich für mein Gewerbe eine besondere Erlaubnis?
       
      Generell herrscht in Deutschland Gewerbefreiheit, aber für bestimmte
      Gewerbe benötige ich eine besondere Erlaubnis (zum Beispiel
      Gaststätten, Auskunftei, Detektei, Ehe-/Partnervermittlung,
      Alt- und Gebrauchtwarenhandel, Reisebüro usw.).                                  Erledigt: O
       
       
      Freiberuflich oder Gewerbe
       
      Nicht jedes Gewerbe darf freiberuflich betrieben werden. Auch mein
      eigener Studium Abschluss ist dazu entscheidend. Nachzahlungen
      können dann nach Prüfung durch das Finanzamt teuer werden.
      im Paragraph 18 des Einkommensteuer-Gesetzes finde ich eine
      Liste der Berufe. Um sicher zu gehen habe ich mir meine Tätigkeit
      vom Finanzamt schriftlich bestätigen lassen.                                           Erledigt: O
       
       
      Anmeldung einer selbstständigen oder Freiberuflichen Tätigkeit
       
      Mein Unternehmen ist/wurde beim zuständigen
       
      Finanzamt angemeldet.                                                                                 Erledigt: O
         
       
      Rechnungserstellung
       
      Ich besitze eine Steuernummer für meine Tätigkeit und habe mich
      informiert, welche Angaben ich auf meinen Rechnungen machen
      muss.                                                                                                                Erledigt: O

              
       
      Gefahr der Scheinselbstständigkeit – kann teuer werden
       
      Ich habe mich über die Folgen einer Scheinselbständigkeit
       
      genau informiert.                                                                                             Erledigt: O


       
      Besteuerungsverfahren zur Umsatzsteuer
       
      Ich habe mich über das Besteuerungsverfahren informiert.
       
      Die Anmeldung, Erklärung und Abführung der Umsatzsteuer
       
      kann erfolgen bzw. damit habe ich einen Steuerberater
       
      beauftragt.                                                                                                         Erledigt: O
       
       
      Die Umsatzsteueridentifikationsnummer
       
      Ich habe geprüft, ob ich eine Umsatzsteueridentifikationsnummer
      (USt-IdNr.) benötige.                                                                                        Erledigt: O
       
       
      Einkommensteuer und
       
      Einkommensteuervorauszahlung
       
      Ich habe geprüft, ob ich eine Einkommensteuervorauszahlung zu leisten
       
      habe!                                                                                                                  Erledigt: O
       

      Krankenkassen/Rentenkassen
       
      Ich habe mich bei den Krankenkassen/Rentenkassen informiert!          Erledigt: O

       
      Nutzungsbedingungen der Räumlichkeiten
       
      Ich habe geprüft, ob ich eine Änderung der Umnutzung meiner neuen
       
      Gewerberäume beantragen muss (muss gemacht werden, wenn
       
      vorher ein artfremdes Gewerbe diese Räumlichkeiten nutzte).              Erledigt: O
       
       
       
      3. Standort
       
      Das Büro liegt in …………………..
       
      An diesem Standort ist Internet vorhanden, mit einer für mich ausreichenden Geschwindigkeit. Die Verkehrsanbindung ist gut und für meine Laufkundschaft gut zu erreichen. Die Wettberwerbssituation an diesem Standort ist normal.
       
      Zum Einzugsbereich gehören…………… Der Einzugsbereich ist stark ländlich/städtisch geprägt.
       
      Hieraus ergeben sich zwei Aspekte, die sich auf den lokalen Betreuungsbedarf auswirken:
       
      Einerseits sind in dörflichen Strukturen auch noch stärker verfestigte Sozialstrukturen ausgeprägt, welche dazu führen, dass die gesetzliche Betreuung insbesondere älterer Familienmitglieder, welche zu Hause oder in räumlich naheliegenden Pflegeheimen leben, ehrenamtlich durch nahe Familienangehörige erfolgt.
       
      Andererseits ist die Region auch durch starke Einpendelbewegungen der Arbeitnehmer in das ............. Gebiet bzw. durch den Wegzug jüngerer Menschen in die Metropolregion geprägt. Dies führt zum gegenteiligen Effekt, nämlich dazu, dass Familienangehörige nicht in der Lage sind, die Betreuung ehrenamtlich zu führen.
      Ich werde noch eine Standortanalyse anfertigen. Vorlagen gibt es im Internet.
       
       
       
      4. Leistungsangebot
       
      Welche Aufgaben hat der Betreuer?
      Der Gesetzgeber hat eine Reihe von Formulierungen gefunden, die hier etwas zusammenfassend zitiert werden:
       
      Der Betreuer vertritt den Betreuten gerichtlich und außergerichtlich.
       
      Er achtet auf das Wohl des Betreuten und die Möglichkeiten, im Rahmen seiner (gemeint ist hier der Betreute, nicht der Betreuer!) Fähigkeiten sein Leben nach eigenen Wünschen und Vorstellungen zu gestalten.
       
      Er entspricht den Wünschen des Betreuten, soweit es dessen Wohl nicht zuwiderläuft und dem Betreuer zuzumuten ist.
       
      Er bespricht wichtige Angelegenheiten mit dem Betreuten.
       
      Er trägt dazu bei, Möglichkeiten zu nutzen, um die Krankheit oder Behinderung zu beseitigen, zu bessern, Verschlimmerung zu verhüten oder Folgen zu mildern.
       
      Die Arbeit mit psychisch kranken und behinderten Menschen erfordert theoretische Grundkenntnisse über Persönlichkeitsentwicklung, seelische und geistige Behinderung und psychische Krankheiten.
       
       
      Des Weiteren sind Kenntnisse über Methoden der Behandlung und der Rehabilitation notwendig.
       
      Damit der Betreuer seine Aufgabe unabhängig im Sinne des Wohls des/der Betreuten wahrnehmen kann, muss er in der Lage sein, Hilfeinstitutionen und soziale Netzwerke einzubeziehen. Er muss die Angebote der Einrichtungen und Netzwerke, ihre Rechte und Pflichten und Grenzen kennen.
       
       
      Zusammenfassung:
       
      Der Betreuer hat einen umfassenden Auftrag (soweit das Vormundschaftsgericht ihm die Wirkungskreise übertragen hat). Dabei steht er manchmal auch zwischen dem Wohl des Betreuten und dessen Wünschen. Wenn er von seinen Wünschen abweicht, muss er dafür gute Gründe haben und in der Lage sein, diese auch beim Vormundschaftsgericht plausibel darzulegen, denn er steht unter der Aufsicht des Gerichts. Dabei wird entscheidend sein, ob es sich bloß um andere Vorstellungen vom Leben handelt oder ob die Wünsche des Betreuten zum Beispiel seine Gesundheit gefährden.
       
       
      Die Dienstleistung der Berufsbetreuung erstreckt sich weiterhin auf Überwachungsaufgaben bei Haushaltshilfe, soziale Betreuung, Ausflüge, Begleitung, Botengänge usw.
       
       
      Das o.a. Leistungsangebot kann zusätzlich auf die Vermittlung folgender Dienstleistungen erweitert werden:
       
       
       
      Ø  Haushaltshilfe
       
      ·       Unterstützung von der Küche bis zur Wäsche
       
      ·       Gemeinsames Kochen
       
      ·       Kleinere Instandhaltungsreparaturen
       
       
      Ø  Soziale Betreuung
       
      ·       Interessante Gespräche
       
      ·       Vorlesen
       
      ·       Unterstützung bei Hobbys
       
       
      Ø  Reisebetreuung/Ausflüge
       
      ·       Zu Sehenswürdigkeiten der Umgebung
       
      ·       Zu Veranstaltungen
       
       
      Ø  Begleitung
       
      ·       Bei Behördengängen inklusive Hilfestellung beim Ausfüllen von Formularen
       
      ·       Kurzreisen
       
      ·       Treffen mit Verwandten und Bekannten
       
       
      Ø  Botengänge
       
      ·       Behörden
       
      ·       Einkauf
       
      ·       Sonstige Erledigungen
       
       
      Ich grenze mein Leistungsangebot klar von den ambulanten Pflegediensten ab, die Leistungen überwiegend über die Krankenkassen abrechnen und daher nur eine Grundversorgung im Pflegebereich anbieten können.
       
       
      Wann endet eine Betreuung?
       
      Entweder durch eine Aufhebung durch einen Gerichtsbeschluss oder durch das Ablaufen der im Beschluss genannten Frist, wenn nicht inzwischen eine Verlängerung beschlossen wurde.
       
      Weiterhin endet die Betreuung mit dem Tod des Betreuten.
       
       
       
      5. Zielgruppe
       
      Meine Zielgruppe sind Betreuungsbedürftige im Umkreis von ca. 50 Kilometern mit folgenden Charakteristiken:
       
       
      a)  Vormundschaftsgericht
       
      b) Eigene Bereitschaft, für diesen Service Geld auszugeben oder
       
      c) Mit Familienmitgliedern, die für diesen Service Geld ausgeben.
       
       
      Dementsprechend lässt sich die Zielgruppe in drei Teile unterteilen:

      USW. USW.
       
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